Portable MAC - 19 Jahre Geschichte und Entwicklung

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Abb. Oben: MAC Portable von 1989
Abb Unten: MacBook Air von 2008

Der Weg der portablen und mobilen Mac´s geht zurück bis ins Jahr 1989. Hier stelle Apple seinen ersten echten Tragbaren Computer vor, welcher schon seinerzeit mit einer Akkuleistung von rund 12 Stunden aufwarten konnte. Einziger Wermutstropfen war das Gewicht, denn die mobile Freiheit hatte ein Gewicht von etwas über 7 kg. Schon zuvor, im Jahr 1984 brachte Apple sowas wie eine mobile Lösung auf den Markt. Der Apple IIc, ein Ableger des Apple II war so klein gehalten worden, das er tatsächlich fast in eine Aktentasche passte und man außer dem Netzgerät nichts weiter mitnehmen brauchte. Allerdings war diese Lösung nicht wirklich mobil, schließlich hatte man so keinen Bildschirm dabei, eigentlich nur eine gute Zwischenlösung. Wer zum Beispiel im Büro und zu Hause arbeiten musste, brauchte nur zwei Monitore und konnte dann recht unkompliziert seinen Rechner im Büro oder zu Hause nutzen.

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Abb. Apple IIc von 1984

Der erste echte mobile MAC verkaufte sich nicht wirklich gut, dem hohen Preis von immerhin rund 15.000 DM standen ein 16 MHz Prozessor sowie 1 MB RAM und ein 1,44" Diskettenlaufwerk gegenüber. Über eine Festplatte verfügte dieser erste Mobile-MAC nicht. Das zwei Farben Display (S/W) machte ihn ausdauernd im Stromlosen Betrieb, trotzdem wollte sich wohl auch zurecht, niemand so einen klotz auf den Schoß stellen um daran zu arbeiten.

Mit den beiden Modellen Apple IIc als halb-mobile Lösung und dem MAC Portable von 1989 enden die 80er Jahre.
Anfang der 90er, genau genommen 1991 präsentierte Apple der Öffentlichkeit seinen ersten echten mobilen Computer, das Powerbook 100. Ein 9" S/W Screen sowie eine Festplatte mit einer Kapazität von 20MB in der Standardausführung konnte man diesen MAC tatsächlich unterwegs nutzen. Sein Gewicht war gegenüber dem Vorgänger drastisch reduziert worden und so glänzte der neue mit nur 2,3 kg. Das Powerbook 100 wurde überarbeitet und modernisiert bis ins Jahr 1998. Mittlerweile hatte die Power PC Generation die Bezeichnung G3 erhalten und die Notebooks verfügten mittlerweile über Farbdisplays und einen Takt von knapp unter 300 MHz. Preislich waren die Power Books für Privatanwender kaum erschwinglich weshalb man dazu überging eine Consumer- und eine Professional-Linie herzustellen um einen breiteren Markt für seine Produkte zu finden. So gesellte sich seit 1999 zu den bekannten Powerbooks ein neues Modell, das iBook.

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Abb. iBook G3 von 1999

Das iBook leutete bei Apple ähnlich wie der iMac eine neue Ära ein. In unterschiedlichen Farben war es erhältlich und mit seiner Ausstattung endlich auch Consumer fähig. Mit einem Takt von 300MHz, einer G3 Power-PC CPU sowie 32 MB RAM in der Standardausführung war es von beginn an, für die meisten Anwendungen gut gerüstet. Heute ist das iBook G3 der ersten Generation noch immer ein begehrtes Stück Technik. Die neuen iBook Modelle kurbelten Apple´s Absatszahlen mächtig an. Bis MItte 2000 fertigte man die erste Serie der neuen Modelle ehe dann im September 2000 die zweite Serie gefertigt wurde welche mit FireWire Anschluss, 64 MB RAM und ab 466 MHz erhältlich war. Da man nun den Weg gegangen war, die mobilen Modelle in zwei Unterschiedliche Modellreichen zu unterteilen, war es dann 2001 an der Zeit der Öffentlichkeit das neue PowerBook vorzustellen. Das erste G4 Powerbook kam in einem schicken Titan Gehäuse und begann mit einem Takt von 400 MHz sowie 128 MB RAM und Festplattengrößen ab 10 GigaByte. Nun folgten in fast 2 Jahresabständen Neuerungen der beiden Modellreihen iBook und PowerBook. Die letzte große Änderung in Sachen Design erfuhren die PowerBooks im Jahr 2001, ab diesem Zeitpunkt wurden sie in Schicke Titan und später Aluminium Hüllen verpackt. Die iBooks hingegen kamen ab 2001 in ein edel aussehendes und noch heute verwendetes weißes Gehäuse, auf dem Deckel der Books leuchtet der weisse Apfel wenn das Notebook eingeschaltet ist. Apple machte Notebooks Salonfähig, es waren nun nicht mehr die tristen grauen Computerkästen mit den ein Vertreter durch die Lande zog. Apple Mobile MAC´s waren schick, Anschlußfreudig und wogen nicht mehr als nötig bei relativ hoher Akkuleistung.

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Abb. iBook G3 ab 2001 bis zur Einführung des MacBook 2006

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